Weil es so schön ist: Wir haben gewonnen!

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Fritz Bähler und Nick Raduner vom Referendumskomitee durften nach Bekanntwerden des Resultats viele Gratulationen entgegennehmen und ebenso viele Fragen beantworten.

55,4 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Münsingen haben die Ergänzung des Baureglements abgelehnt. Damit gibt es in Wohnzonen weiterhin keine 5-stöckigen Blöcke.

Dies bleibt auch so, nachdem sich der Gemeinderatsvizepräsident schon am Sonntagabend auf Radio BEO wie folgt hat zitieren lassen: "Als grundsätzliche Ablehnung gegen höheres Bauen will ich das nicht sehen." Solche Aussagen sind jetzt völlig deplatziert.

Vielmehr ist es angezeigt, das Communiqué der Gemeinde dahingehend zu ergänzen, dass darin die Anzahl der jetzt realisierbaren Wohnungen aufgelistet werden. Denn mit dem zusätzlichen Neubau auf Parzelle 103 wird auch nach dieser Abstimmung verdichtet.

 

Weitere Infos folgen an dieser Stelle auch weiterhin.

Chronologie einer Zwängerei in Münsingen

(aktuellstes Ereignis zuoberst)

25. November 2018

55,4 Prozent des Stimmvolks von Münsingen lehnen die Umzonung Parzelle 103 am Jungfrauweg ab. Was noch wichtiger ist: "W4" kommt nicht ins Baureglement, also 5-stöckige Blöcke in Wohnzonen gibt es weiterhin nicht.

10. November 2018

Erneut hat ein Artikel zur Podiumsdiskussion vom vergangenen Donnerstag auf Bern-Ost zahlreiche Kommentare ausgelöst. Darin geben sich die Befürworter für höheres Bauen alle Mühe, die Argumente auf unserer Homepage und auf unserem Flugblatt als unwahr darzustellen. Bis jetzt fehlt aber – trotz mehrfacher Einladung – jeglicher Hinweis unserer Kritiker, was denn nicht stimmen sollte. 

Wir vom Referendumskomitee bleiben bei der Wahrheit, auch im Endspurt. Wir haben es nicht nötig Andersdenkende zu diskreditieren.

9. November 2018

 

In Gesprächen und auf dieser Homepage und erhalten wir am Tag nach der Infoveranstaltung zahlreiche Rückmeldungen: Unsere Argumente seien überzeugend gewesen, wurde uns attestiert. W4 müsse aus dem Bauregelement verbannt bleiben. Verdichtung ja, aber in Bauzonen nicht weiter in die Höhe. Die Gemeindebehörden sollten ernsthaft auf Ihre Bürgerinnen und Bürger hören. Kein weiterer Kulturlandverlust. Und auch dies: "Das war ein klarer Sieg nach Punkten für das Referendumskomitee".

8. November 2018

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Die Gemeinde organisiert auf 19 Uhr in der Aula des Schlossmattschulhauses eine Informationsveranstaltung zur Gemeindeabstimmung vom 25. November. Ortsplaner, Investor, Architekt, Verantwortliche der Gemeinde plus ein Pro-Komitee kämpfen für das Projekt. Vom Referendumskomitee ndehmen auch zwei Personen teil.

Die Bevölkerung wird auch Fragen stellen können.

Ohne Datum

Im Gespräch mit einer Befürworterin von "W4" im Baureglement: Meine Stimme bekommt ihr nicht. Ich habe auch für den Senevita-Bau gestimmt. Ich will dereinst dort einziehen. Für mich kommt aber nur eine Wohnung im obersten Stock infrage, weil weiter unten sieht man ja gar nichts.

Das ist leider kein Scherz!

2. November 2018

 

Die Post steckt 7'000 Flugblätter in alle Briefkästen von Münsingen, Trimstein und Tägertschi.

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Ende Oktober 2018

In den Abstimmungsunterlagen fr den 25. November liegen auch die Unterlagen für die Gemeindeabstimmung: «Umzonung Parzelle 103, Jungfrauweg 1–9 mit Änderung Zonenplan und Baureglement».

24. Oktober 2018

Der ungebändigte Wachstumswille der Gemeinde bestätigte sich zu Beginn des zweiten Bevölkerungs-Workshops: «Wieso eigentlich Wachstum?» Gründe dafür folgten seitens der Projektleitung prompt. Dass bereits Gespräche mit Grundbesitzern geführt worden waren, blieb jedoch unerwähnt. Ehrlicher wäre, wenn unumwunden erklärt worden wäre, dass weitere drei Parzellen eingezont werden sollen. Ohne Offenheit ist das Vertrauen in dieses Projekt erschüttert! Die Vermutung liegt nahe, dass unter anderem deswegen am zweiten Workshop nur noch rund 80 statt der angemeldeten 140 Leute teilnahmen.

10. Oktober 2018,
12.30 Uhr

 

 

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Ein Blick auf den Erlenauweg lässt ebenfalls Zweifel aufkommen, ob es angezeigt ist, in Münsingen solch hohe Häuser zu bauen. Diese Wohnblöcke konnten nur 5-stöckig hochgezogen werden, weil gegen die Bahngeleise hin eine «Arbeitszone» liegt. Gegen die 4-geschossigen Wohnblöcke des Lindenweges hingegen sind diese Neubauten ebenfalls 4-stöckig. Erschreckend ist, dass bereits zur Mittagszeit (Foto: 10. Oktober, 12.30 Uhr) Parterre-Wohnungen des Nachbarhauses im Schatten liegt.

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Ab
Ende September 2018

Mehr und mehr Leute kommen auf uns zu, unterstützen uns moralisch und wollen dies auch öffentlich kundtun. Sie geben uns ihr Einverständnis, deren Namen unter der Rubrik "über uns" aufzuführen. Diese Liste wird laufend aktualisiert, Ergänzungen sind sehr willkommen, am besten über die Rubrik "Kontakt".

26. September 2018

 

Die Profile für das Senevita-Hochhaus ragen weit in den Himmel. Himmeltraurig ist auch, dass damit verbunden wunderschöne Bäume und herrliche Wohnhäuser verschwinden sollen. Diese Abstimmung ist verloren, der Beigeschmack bleibt und die Dimensionen sind erdrückend.


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14. August 2018

Neben der Umzonung der Parzelle 103, Jungfrauweg 1–9 mit Änderung des Baureglements wurde im Rahmen der Parlamentssitzung vom 29. Mai 2018 ein Investitionskredit in der Höhe von CHF 698'000 zur Erarbeitung einer «Strategie Münsingen 2030» gutgeheissen. In diesem Betrag enthalten sind unter anderem mindestens zwei Bevölkerungs-Workshops und ein Schülerworkshop. Am 14. August 2018 fand der erste Workshop statt. Dabei wurden die gut 140 Teilnehmenden vorerst nach positiven und negativen Punkten zur Gemeinde befragt. Dabei wurde überraschend klar gegen ein weiteres Wachstum von Münsingen votiert: «Etwa 2/3 der Münsingerinnen und Münsinger sind gegen weiteres Wachstum.» So fasste es die Moderatorin des Abends unmissverständlich zusammen.

In der folgenden zweiten Diskussionsrunde hatten die Teilnehmenden dennoch Fragen zu beantworten, in welcher Form und wo sie sich weiteres Bauen vorstellen könnten. Die Fragestellungen genügten jedoch der Situation in keiner Weise. Eine derart komplexe Situation kann nicht einfach mit «ja», «eher ja», «eher nein» oder «nein» beantwortet werden. Ohne all diese Vorbehalte einzuholen bleibt den Projektverantwortlichen die ganze Freiheit, die Antworten nach ihrem Gusto zu interpretieren. 

Diese Absicht wurde noch transparenter, als die Teilnehmenden verschiedene Parzellen präsentiert erhielten, die möglicherweise eingezont werden könnten – insgesamt mehr als sieben zusätzliche Hektaren Bauland. Und dann auch noch höher!

19. Juli 2018

Der Gemeinderat bestätigt dem Komitee "nicht höher!", dass total 543 der Referendums-Unterschriften beglaubigt werden konnten. Das ist ein grossartiger Erfolg und unterstreicht die ausgezeichnete Qualität der Unterschriftensammlung.

Gleichzeitig wird eröffnet, dass die Gemeinde-Urnenabstimmung am 25. November 2018 stattfinden werde. 

9. Juli 2018

 

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Total 562 Unterschriften werden dem Gemeindepräsidenten überreicht, 150 wären nötig gewesen. Diese grosse Resonanz zeigt, dass die Münsinger Stimmberechtigten nicht einfach akzeptieren wollen, dass 5-stöckige Wohnblöcke in Wohnzonen gebaut werden können.

Das Komitee "nicht höher!" freut sich über dieses sehr gute Resultat.

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 3. Juli 2018

Das Referendum kommt zustande!

Zahlreiche Münsingerinnen und Münsinger wehren sich mit ihrer Unterschrift dagegen, dass die Parzelle 103, Jungfrauweg 1-9 umgezont und "W4" ins Baureglement aufgenommen wird.

 23. Juni 2018

Ein weiterer Sammeltag mit vielen spannenden Diskussionen vor Ort. Auch da gab es zahlreiche Unterschriften fürs Referendum.

 16. Juni 2018

Zahlreiche Interessierte besuchten den Stand bei der Post Münsingen, viele Leute unterzeichneten vor Ort das Referendum gegen 5-stöckige Bauten in Wohnzonen.

7. Juni 2018

Der Beschluss ist im Anzeiger Konolfingen veröffentlicht.

Start Unterschriftensammlung!

Ab sofort können Sie den pdfReferendumsbogen herunterladen. Sammeln Sie möglichst viele Unterschriften und senden oder bringen diese rasch zurück, spätestens aber bis Freitag, bis spätestens Donnerstag, 5. Juli 2018.

6. Juni 2018

Wir vom Komitee "nicht höher!" haben Gründe für und gegen ein Referendum exakt abgewogen. Dabei sind wir klar zum Ergebnis gekommen, dass wir das demokratische Instrument des Referendum nutzen wollen.

In der Gemeindeordnung steht:
"Geschäfte, die das Gemeindeparlament unter dem Vorbehalt des fakultativen Referendums beschliesst, werden den Stimmberechtigten zum Beschluss unterbreitet, wenn dies 150 Stimmberechtigte innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung des Beschlusses im amtlichen Anzeiger durch Unterschreiben des entsprechenden Begehrens verlangen."

Sobald also der Entscheid im amtlichen Anzeiger (von Konolfingen) veröffentlicht ist, können wir die Unterschriftensammlung starten. Dies wird voraussichtlich schon am 7. Juni der Fall sein.

1. Juni 2018

Unsere Stecknadeln werden zunehmend wahrgenommen, weitere Standorte zum Stecken angeboten.

29. Mai 2018

Das Münsinger Parlament hat sich am 29. Mai 2018 unter anderem für das Projekt "Umzonung Parzelle 103, Jungfrauweg 1-9 mit Änderung Baureglement und Anpassung Zonenplan“ entschieden. Allerdings nur sehr knapp mit 14 zu 12 Stimmen. Dieses Stimmenverhältnis ist grundsätzlich ein guter Erfolg für uns. Die Abstimmung hat auch gezeigt, dass die Ja- und Nein-Lager quer durch die Parteien gingen. Auch das hat seine Bedeutung.

An derselben Sitzung wurde das Projekt "Münsingen 2030 – vorausschauend gestalten" einstimmig angenommen. Das ist auch gut so.

Zusammen mit dem Jungfrauweg-Entscheid wurde eine fatale Änderung ins aktuelle Baureglement aufgenommen: W4. Das bedeutet, dass sowohl am Jungfrauweg als auch überall sonst in Münsingen künftig (vorbehältlich Parlamentsentscheid) die Möglichkeit besteht, 5-stöckige Wohnblöcke bauen zu können. Wir fragen uns, ob diese Konsequenzen der jetzt beschlossenen Änderung des Baureglements ausreichend bekannt sind. Wir sind der Meinung, dass ein Entscheid von derart grosser Tragweite erst im Zusammenhang mit dem Projekt "Münsingen 2030" diskutiert und entschieden werden soll. Wenn "W4" schon im Baureglement steht, werden die Verantwortlichen nicht mehr über eine Löschung dieses Passus reden wollen.

27. Mai 2018

Weitere Stecknadeln werden auf Gemeindegebiet gesteckt.

26. Mai 2018

In einem Schreiben, persönlich adressiert fordern wir alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf, das Projekt "Umzonung Parzelle 103 Jungfrauweg 1-9 mit Änderung Baureglement und Anpassung Zonenplan" abzulehnen. Selbstverständlich begründen wir darin unseren Vorstoss.

25. Mai 2018

 

Eine weitere Aktion: Das unglaubliche Ausmass des beabsichtigten Projekts haben wir dieses Wochenende mit einer weiteren Aktion dargestellt.

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An beiden Blöcken auf der Parzelle 103, Jungfrauweg, zeigen Ballone das Ausmass dieses überrissenen Projekts.

Mai 2018

Verschiedene Parlamentarier/innen unterschiedlicher Parteien wollen unsere Argumente kennen.

Alle Parlamentarier/innen erhalten per Post ein persönliches Schreiben, worin wir sie auffordern, anlässlich der Parlamentssitzung vom 29. Mai 2018 die Änderung des Baureglements abzulehnen.

16. Mai 2018

Die Medien werden auf uns aufmerksam: Der Berner Landbote veröffentlicht am 16. Mai 2018 einen recht grossen Artikel samt Foto der Gufe. Ein Interview mit Radio BeO wird am Pfingstmontag ausgestrahlt. Kurz vor der Parlamentssitzung wird die BernerZeitung BZ einen weiteren Bericht veröffentlichen.

April 2018

 

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Stecknadeln mit dem Pfeil und der Aufschrift „nicht-hoeher.ch“ werden produziert und an verschiedensten Orten in Münsingen eingesteckt.

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Dadurch ist die Öffentlichkeit auf unsere Sache und auf unsere Homepage weiter aufmerksam geworden. Etliche Münsingerinnen und Münsinger haben via Homepage entweder einen Gufen-Platz in ihren Gärten angeboten oder einfach nur ihre Solidarität bekundet.

Darunter ist uns folgende Zuschrift übermittelt worden: (Zitat) "Der  Gemeinderat und das Parlament haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind, eigenständige, bürgernahe Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Ausserdem fehlt den Parteien leider oft (noch) das Potential und der Mut ihre Positionen offen, fair, aber hartnäckig zu kommunizieren und zu verteidigen.

Deshalb sind Bürgeraktionen das letzte Mittel, sich gegen intransparentes, unfaires Vorgehen der Institutionen zu wehren und klare Antworten auf die Frage "warum/wozu?" zu verlangen.

Wozu vernichtet Münsingen seine Lebensqualität durch die Schaffung von unnötiger Wohnqualität?

WOHNEN SIE SCHON ODER LEBEN SIE NOCH?

MJ Schnyder, Münsingen"

Ende März 2018

Nach der Informationssitzung vom 20. März 2018 wissen wir, dass Parlamentarier/innen das beabsichtigte Vorgehen nicht einfach so akzeptieren werden. Das macht uns Mut.

20.03.201

 

Der Teilnehmendenkreis für die besagte Infoveranstaltung wird definitiv nicht erweitert, also auch ohne Grundeigentümer.
Will man damit die Parlamentarier/innen auf die Projekte einschwören?

15.03.2018

Das Parlament und die Parteipräsidien werden konkret auf den 20. März 2018 hin eingeladen. Die betroffenen Grundeigentümer werden nicht mit der Einladung bedient.

Auf Anfrage bei der Bauabteilung wird uns beschieden, dass keine weitere Personen eingeladen seien. Damit sind die Grundeigentümer schlicht ausgeladen worden.
Will man sich damit ungewünschte Teilnehmende fernhalten und unangenehme Fragen verhindern?

22.02.2018

Anstelle der Parlamentssitzung orientiert die Gemeinde die Parlamentarier/innen, dass sie auf den 20. März 2018 hin eine Informationsveranstaltung organisiere. Dabei soll unter anderem über einen Kreditbeschluss zur Nachführung der baurechtlichen Grundordnung (Revision Richtpläne, Gemeindebaureglement, Zonenpläne), die Umzonung der Parzellen 103 Jungfrauweg und 3353 Sägegasse orientiert werden und (Zitat) "inkl. Fragenbeantwortung und Präsenz betroffener Grundeigentümer".

20.02.2018

pngDie Absage

Die Parlamentssitzung vom 20. März 2018 wird "mangels Traktanden" abgesagt. Die Vorlage könnte demnach Ende Mai 2018 behandelt werden.

24.01.2018

Gemeinderat beschliesst am Projekt "Parzelle 103, Jungfrauweg 1-9" festzuhalten, Protokolle sind nicht zugänglich. Das Parlament soll die Vorlage anlässlich der Sitzung vom 20. März 2018 durchwinken.

Darin versteckt ist eine einschneidende Änderung des Baureglements. Mit der darin banal anmutenden Ergänzung "W4" würde es in Münsingen möglich, künftig überall fünfstöckige Gebäude erstellen zu können - auch in Ihrer unmittelbaren Nähe.

19.01.2018

Wir Einsprechende schreiben alle Mitglieder des Münsinger Gemeinderates persönlich an und legen dar, dass wir uns gegen eine bauliche Verstädterung der Gemeinde und wehren. Insbesondere stellen wir uns gegen die im Projekt "Parzelle 103, Jungfrauweg 1-9" versteckte Änderung des Baureglements, das künftig überall 5-stöckige Blöcke aufgestellt werden können. Niemand reagiert darauf. Haben wir etwas falsch gemacht?

11/2017

Verantwortliche lassen gewichtige Argumente nicht gelten

Einspracheverhandlungen verlaufen ergebnislos, die Einwände werden durch die Bauverwaltung, den zuständigen Gemeinderat und die BKW als Investor durchwegs negiert.

28.08.2017

pdfEinsprache

Insgesamt 18 Leute reichen fristgerecht Einsprachen ein.

19.07.2017

pdföffentliche Planauflage

Nächster Schritt in der Zwängerei

Die Gemeinde publiziert im Anzeiger von Konolfingen die Zonenplanänderung. Darin ist überhaupt kein Entgegenkommen auszumachen. Einsprachen sind bis 28.08.2017 einzureichen.

25.04.2017

pdfMitwirkungsbericht 

Die Gemeinde veröffentlicht ihren Mitwirkungsbericht.

Inhalte:

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Profit für Gemeinde, Kanton und Investor, Verlust für Münsingerinnen und Münsinger

Mit diesem Projekt will:

→   die Gemeinde das Baureglement verdeckt anpassen

→   die Gemeinde eine Mehrwertabschöpfung um 30%, 10% davon ginge an den Kanton

→   die BKW als Investor eine noch höhere Rendite erwirken

03-05/2017

Kein Nachgeben der Verantwortlichen

Bilaterale Gespräche mit Investor (BKW) und Bauverwaltung verlaufen ergebnislos.

23.02.2017

pdfEingabe Mitwirkung

 

Erster Widerstand formiert sich

Mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger wehren sich grundsätzlich gegen das Projekt. Insbesondere wehren sie sich aber gegen die massgebliche Änderung des Baureglements (neu W4, 5-stöckiges Bauen), das darin völlig unverfänglich durchgeboxt werden soll.

09.02.2017

Ein Mitwirkungsverfahren zum Projekt wird durch die Gemeinde gestartet. Alle Münsingerinnen und Münsinger sind zu einer Stellungnahme eingeladen.

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Die möglichen Auswirkungen

Das Projekt hat massgebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität aller Einwohnerinnen und Einwohner. Jede Parzelle in Münsingen kann umgezont werden. Darauf können 5-stöckige Häuser gestellt werden.

Münsingen verschläft Ortsentwicklung

Das war bis jetzt in keinem Quartier möglich. Das vorhandene Bauland am Ahornweg, in der Brückreuti, Erlenau, im Giessenpark, Hölzliacher, am Lindenweg, in der Lorimatte, Mosermatte, Sägematte, im Sandacher, in der Schlossmatt und am Terrassenweg wurden maximal 4-stöckig (3-stöckig mit oder ohne Attikageschoss) gebaut. Im Fachjargon heisst das „W3“.

Darunter sind ebenso neueste Quartiere, die sich zum Teil noch im Bau befinden. Dazu gehört zusätzlich der Coop-Neubau mitten im Zentrum von Münsingen.

Münsingen wurde und wird also zubetoniert bis auf die letzten möglichen Bauland-Quadratmeter.

11.01.2017

Initiierung des Projekts höher Bauen

Mieter und Nachbarn werden durch Gemeindevertreter und Investoren über ein Projekt mit dem unverfänglichen Namen „Parzelle 103, Jungfrauweg 1–9“ informiert. Das bedeutet:

→   Totalsanierung der beiden bestehenden Gebäude

→   Aufstockung um eine Etage

→   Neubau eines weiteren Hauses entlang der Belpbergstrasse

→   Änderung des Baureglements: Damit kann faktisch auf dem gesamten Gemeindebereich 5-stöckig gebaut werden!

   

Über uns & Kontakt

"Münsingen hat nun bald sämtliches Bauland überbaut, mehr gibt es nicht." Das wurde uns seitens der Gemeinde mehrmals beschieden. Münsingen soll aber weiter wachsen, die durch den Gemeinderat beschlossene Strategie enthält dieses Ziel.

Gegen dieses Vorgehen wehren wir uns. Insbesondere sind wir überzeugt, dass es in Münsingen keine 5-stöckigen Wohnblöcke in Wohnzonen braucht. Demzufolge braucht es auch keine Änderung im aktuellen Baureglement. Zusammen mit der Umzonung der Parzelle 103 wollen Investoren und Gemeindeverantwortliche "W4" ins Gemeindebaureglement aufnehmen. Dagegen wehren wir uns insbesondere, weil "W4" im Baureglement Auswirkungen auf alle Wohnzonen in Münsingen hat.

Ein kleines Referendumskomitee ...
Es gehört aber auch zu unseren Zielen, dieses Geschäft breiter bekanntzumachen und diese Konsequenzen aufzuzeigen. Ein Komitee zeichnet für diese Homepage verantwortlich: Nick Raduner, Belpbergstrasse 20 und Fritz Bähler, Hohniesenweg 9, Münsingen. Weiterführende Informationen finden sich am Schluss dieser Homepage.

... und ganz viele Sympathisantinnen und Sympathisanten
Wir erhalten  laufend neue Unterstützung von Münsingerinnen und Münsingern. Aus diesem Grund erweitern wir unser Komitee. Folgende Personen unterstützen uns argumentativ und moralisch:

Denise Baeriswyl, Damien Beuret, Erwin Bisang, Maria Bisang, Peter Durrer, Rosmarie Durrer, Daniel Frutig, Ruth Frutig, Anton Gäumann, Hedy Gäumann, Hans Hählen, Erika Harnisch, Albert Kündig, Leman Klenia, Doris Lauri, Hans Lauri, Christoph Maurer, Isabelle Maurer, Maria Messer, Niklaus Messer, Christine Micheloud, Nathalie Raduner, Hans Ueli Ruchti, Werner Rudolf, Maria Rudolf, Markus Scheidegger, Bernhard Schmidt, Annemarie Schneiter-Hediger, Markus Schnyder, Rosmarie Senn, Paul Stähli (Ex Umweltkommission), Mathilda Steffen, Hans Wanner, Andreas Wiesmann

Wir alle freuen uns auf Ihre Nachricht! Sie lesen oder hören sehr rasch von uns...

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